Blog

05.01.2016

How to "Schupfnudel"

How to "Schupfnudel"

Man findet im Internet und in Kochbücher zahlreiche Rezepte für Gnocchis, Schupfnudeln, Paunzen und vieles mehr. Dabei ist jedoch die Art der Kartoffel, das Mehl, etwas an Technik und Gefühl für Kosistenz entscheidend. Deshalb hab ich mich entschieden hier eine Anleitung für den vielfältigen Kartoffelteig zu schreiben. Allerdings muss man das Rezept je nach Art und Konsistenz der Kartoffel mit mehr, oder weniger Mehl angleichen. 

Zutaten (für ca. 100 Stück Schupfnudeln):

1,2 kg mehlige Kartoffel

360 g griffiges Mehl (nur griffiges verwenden)

1 Ei

Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung:

Kartoffel schälen, klein schneiden und weich kochen

Kartoffel auskühlen lassen. Man kann die Kartoffel auch am Vortag kochen und im Kühlschrank lassen. Wichtig ist nur dass sie nicht mehr warm sind.

Kartoffel pressen, würzen und das Ei dazugeben.

Ca. 3/4 vom Mehl dazugeben und die Masse zu einem Teig verkneten.

Je Nach Gefühl den Rest des Mehles dazugeben, Der Teig darf nicht auf der Arbeitsfläche kleben aber auch nicht herumrutschen. Wenn er rutscht ist zuviel Mehl in der Masse.

Rollen formen und mit der Teigkarte 1,5 cm dicke Teile schneiden (siehe Foto), wenn sich die Rolle auf der Arbeitsfläche mit wenig oder keinem Mehl rollen lässt, ist der Teig perfekt.

Jetzt kann man die Stücke beliebig weiterverarbeiten. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zB:

Paunzen (direkt frittieren)

gebackene Schupfnudeln (direkt frittieren)

Schupfnudeln (im Wasser kochen, Eiswasser abschrecken und in der Pfanne braten)

Gnocchi (im Wasser kochen, Eiswasser abschrecken und in die Pfanne)

Kartoffelknödel (beliebig Füllen und im Wasser kochen)

 

Paunzen oder gebackene Schupfnudeln kann man perfekt auf einem Blech oder Teller einfrieren. Sobald sie gefroren sind kann man die Ware in ein Plastikgeschirr geben und wieder in den Tiefkühler stellen. So hat man immer einen Vorrat eingefroren.

Viel Spaß beim Nachkochen!

‹‹ Zurück zum Blog