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10.08.2015

Augsburger Höhenweg

Augsburger Höhenweg

Vom Startpunkt in Schnann gings durch die ansehnliche Schnanner Klamm Richtung Fritzhütte (1800m).

Da wir gegen Mittag losmarschierten wars sehr heiß und der doch ein bisschen steile Weg durch die Klamm und einen Wald brachte uns bereits ziemlich in schwitzen.

Nach einer kurzen Pause gings weiter Richtung Ansbacher Hütte (2376m) welcher schön nach oben führt und ohne Schwierigigkeiten zu bewältigen ist . 

Am Abend machten wir noch einen Abstecher auf die Samspitze (2624m) um den Sonnenuntergang zu beobachten. Diese ist von der Hütte aus schnell und gut erreichbar.

Nach einer Übernachtung und stärkendem Frühstück gings dann los auf den Augsburger Höhenweg.

Zusammenfassend war die erste Hälfte der Strecke eher konditionell anspruchsvoll und nur von einer Passage geprägt die steil und felsig war. Bei der Roland-Ritter-Biwak Schachtel hatten wir schon einige Kilometer zurückgelegt.

Nun wurde es alpinistisch ein bisschen schwieriger, jedoch ist der Weg sehr gut markiert, präpariert und bei uns herrschten gute Verhältnisse. (trocken) Im Frühsommer oder nach einem starken Winter sind Pickel und Steigeisen Pflicht!

Die Schlüsselstellen liegen wohl unterhalb der Eisenspitze. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist mitzubringen.

Leichte Kletterei und eine kleines Schneefeld waren gut zu bewältigen und auch der ein wenig ausgesetzt Steig auf den Dawinkopf (2970m) stellte für uns kein Problem da.

Danach stiegen wir wieder vorsichtig ab auf den Grinner Ferner unterhalb der Parseierspitze (3036m) die den höchsten Berg der Lechtaler Alpen darstellt.

Diese musste jedoch bei uns auf den Folgetag warten. Nun hatten wir noch den Weg durch die schöne Gasillschlucht bis zur Augsburger Hütte zu bewältigen.

Nach ca. 8 Stunden kamen wir dann müde am Ende unserer Tour an. Ohne die Pausen betrug unsere Geheit ca. 7 Stunden.

Zu beachten ist auch, dass es fast keine Wasserquellen gibt. 3 L Wasser waren geradeso genug  für uns.

Der Augsburger Höhenweg ist ein anspruchsvoller, aber eindrucksvoller und gewaltiger Weg der sich auch gut eignet abseits der Massen der Fernwanderwege zu wandern.

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