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13.10.2014

Mit Lisa & Alex auf den Hexenkopf (3035)

Mit Lisa & Alex auf den Hexenkopf (3035)

Der goldene Herbst in Tirol nimmt kein Ende. Nicht jedes Jahr ist es möglich im Oktober noch große Touren zu machen, doch hier haben wir tolles Bergwetter seit einem Monat. Die Natur wandelt sich - die Wiesen werden gelb, die Blätter fallen ab und Tirol bereitet sich auf den Winter vor.

Der Hexenkopf ist der höchste Gipfel der direkt von See aus erreichbar ist, fordert jedoch einiges an Kondition. Von der Bergstation Medirgalm sollte man mindestens 8 Stunden für die gesamte Tour einkalkulieren. Wenn man die Bahn benutzt bedarf es einen engen Zeitplan und einen recht schnellen Schritt um die Bahn noch vor Betriebsschluss zu erwischen. Man erreicht das Istalanztal über einen Fahrweg der direkt von der Medrigalm beginnt. (Schilder: Masnerjoch, Hexenkopf). Von dort geht es dann durch das schöne, einsame Istalanz am Bach entlang bis zu einer Steilstufe (Bergliwand). Nach der Steilstufe erreicht man ein wunderschönes flaches Hochplateau wo im Sommer die Pferde grasen. Richtungs Masnerjoch steilt das Gelände wieder auf. Recht mühsam geht es über Schutt und Blockwerk ins Joch, wo auch der Übergang zum Serfauser Skigebiet oder zur Hexenseehütte möglich ist. Am Joch folgt man den Markierungen über den breiten Grat zum Hexenkopf. Die Markierungen sind zahlreich aber man muss immer wieder schauen wo die nächste Markierung zu finden ist. Das Gelände ist recht mühsam über grobes Blockwerk zu begehen. Des öfteren muss man auf die Nordseite des Hexenkopfs wechseln, was bei nässe oder Schnee recht heikel sein kann. Leichte Kletterstellen im 1. Grad wechselt mit anspruchsvollen Gehgelände. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist ein absolutes Muss auf dieser Tour. Für den konditionsreichen und sicheren Bergwanderer ist diese Tour aber kein Problem. Das Highlight der Tour ist ganz sicher die unglaubliche Fernsicht auf dem Gipfel und das Plateau nach der Bergliwand. 

 

 

 

 

 

 

 

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